Sonntag, 20. Dezember 2015

Skandalöser Postenschacher um Baudezernentenstelle

Was sich die rotrotgrüne Stadtratsmehrheit bei der Neubesetzung der Baudezernentenstelle erlaubt, ist eine Frechheit ohnegleichen und eine Unverschämtheit gegenüber allen Beteiligten. Die Scheingründe, die für die Verschiebung der Stellenbesetzung und für eine Neuausschreibung vorgebracht wurden, sind so offenkundig erstunken und erlogen, dass sich SPD, Linke und Grüne zutiefst schämen sollten, mit solch dummdreisten Ausreden die Bürger für dumm verkaufen zu wollen. Die bisherige Amtsinhaberin war ja nun jahrelang im Amt und jeder hatte genug Zeit, sich eine Meinung zu ihrer Tätigkeit zu bilden. Dass sie etwa an dem unsinnigen Tunnelplan so verbissen festhielt und zeit und Geld für dieses blödsinnige Projekt verschwendete, war doch seit Jahren bekannt. Interessanterweise waren aber die Funktionäre von Rotrotgrün jahrelang von dem sinnlosen Projekt angetan. Auch die unfähige Oberbürgermeisterin Britz (SPD) hielt bis zum Schluss daran fest, gegen jede Vernunft. Peter Bauer, der Lautsprecher und politische Dreschflegel der SPD-Stadtratsfraktion, hat doch in seiner Propaganda, besonders vor Wahlen, so getan, als sei in Saarbrücken alles bestens. wieso dann plötzlich diese Kritik an den Bauprojekten ? Ähnliches gilt für die Grünenfunktionäre, die ohne jeden Verstand das törichte Tunnelprojekt unterstützt haben. Mit der Absage der eigentlich fälligen Wahl eines Baudezernenten hat Rotrotgrün nicht nur die bisherige Amtsinhaberin, sondern den Stadtrat und vor allem die bisherigen Bewerber in einer Weise behandelt, die man nur als unverschämt bezeichnen kann. Das ist bei einigen dieser Funktionäre, etwa Peter Bauer, nicht überraschend, und es drängt sich der böse Verdacht auf, dass es in Wirklichkeit um rein parteipolitische Erwägungen geht. Dieses üble Spielchen macht Rotrotgrün schon seit Jahren, sehr zum Schaden der Stadt. Es ist schlimm, wenn Parteifunktionäre ihr eigenes Wohl oder das ihrer Partei über das Gemeinwohl stellen.

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